April 29, 2005

Megan Ahl Tagebuch 10

Dieses Gedicht ist sehr schwer zu verstehen aber ich beachtete manche Sachen. Das Gedicht reimt sich und am Ende jeder Linie gibt es entweder ein Wort, das sich mit „vier“ reimt, oder ein Wort, das sich mit „Note“ reimt. Lasker-Schüler veränderte sogar Wörter und manchmal die Wortstellung, so dass das Gedicht sich reimen wurde. Zum Beispiel sang die Mondfrau in der Linie 6 nur in einem Boot nicht zwei (Es sagt „im Boote“ nicht „in den Boote“), aber sie schrieb „Boote,“ so dass es sich mit Note reimen wurde. Ich finde es interessant, dass sie über ein „blaues“ Klavier schrieb, weil normalweise Klaviere braun, schwarz, oder weiss sind. Wenn etwas blau ist, denke ich, dass es traurig, deprimiert, oder Tot ist. Vielleicht das Klavier ist blau, weil es zerbrochen ist und weil es eine traurige Zeit ist. Lasker-Schüler schrieb dieses Gedicht 1943 während des zweiten Weltkriegs. Sie war auch eine Jüdin. Deshalb bin ich der Meinung, dass „seitdem die Welt verrohte“ Hitler und den zweiten Weltkrieg beschreibt. Obwohl sie nicht Tot ist, fragt die Autorin am Ende der Gedicht die Engel die Himmelstür zu öffen, weil die Zeit schlecht und bitter ist. Alles, das gut war, (wie das Klavier) ist zerbrochen oder ging weg und jezt Tod ist besser als Leben.

Posted by ahlx0006 at April 29, 2005 6:49 AM