Berichten hei§t, einen einmaligen Handlungsablauf sachlich darzustellen. Die Ereignisse werden gegliedert und in einer bestimmten Reihenfolge wiedergegeben. Berichten als Gestaltungsweise hat also eine dokumentarische QualitŠt. Es handelt sich um Ausschnitte aus der Wirklichkeit, die mit Worten nachgezeichnet werden. Berichten hat also auch die Absicht, authentisch und objektiv zu sein.

 

Der Leser erwartet, dass im Text zwischen informierenden, kommentierenden und meinungsŠu§ernden Absichten unterschieden wird – also zwischen ăObjektivitŠtŇ und ăSubjektivitŠtŇ.

 

Man unterscheidet zwischen Texten die

- informieren (z.B. Bericht, Meldung)

- kommentieren (Kommentar, Leitartikel)

- unterhalten (Reportage, Glosse, Feuilleton)

 

1. der vorwiegend sachliche Bericht

 

2. der erlebnisbetonte Bericht

 


Die fźnf W-Fragen der Nachricht: Wann war das Ereignis? Wer war daran beteiligt? Was ist geschehen? Wo ist es geschehen? Wie ist es geschehen?

 

Die sechs W-Fragen des Berichts: Wann war das Ereignis? Wer war daran beteiligt? Was ist geschehen? Wo ist es geschehen? Wie ist es geschehen? Warum ist es geschehen?

 

 

 

 

Nachricht

  • LŠnge: 20-30 Zeilen, meldet nur, was tatsŠchlich geschehen ist
  • informativ
  • Adressat will nur das Wesentliche wissen
  • tatsachengetreu

 

  • Verfasser berichtet sachlich, unpersšnlich, ohne zu werten

 

  • keine Zitate

 

  • Aufbau: Aufbau hauptsŠchlich durch 5 W-Fragen bestimmt

 

 

Bericht

  • meist lŠnger; akzentuiert auch Kontext, Vorgeschichte oder ZusammenhŠnge
  • informativ
  • Adressat will das Geschehen verstehen und Ňdabei seinÓ
  • tatsachengetreu, aber auch anschaulich
  • Verfasser befasst sich mit dem Sachverhalt; Wertung und MeinungsŠu§erung zwischen den Zeilen
  • Zitate beleben, machen authentisch, lockern auf
  • Aufbau: der Lead steht voran, die 5 W-Fragen werden durch sechste ŇWarumÓ-Frage ergŠnzt